Unterschied Infrarotkabine, Sauna und Dampfkabine

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Unterschied Infrarotkabine, Sauna und Dampfkabine

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Die Unterschiede zwischen einer Infrarotkabine, einer Sauna und einer Dampfkabine liegen hauptsächlich in der Art der Wärme, der Temperatur und der Auswirkungen auf den Körper.
Eine Übersicht über die Unterschiede haben wir für Sie zusammengestellt:

1. Infrarotkabine:
• Wärmequelle: Infrarotstrahler erzeugen Infrarotstrahlung, die direkt auf die Haut und tiefere Gewebeschichten wirkt. Die Luft wird nicht direkt erwärmt.
• Temperatur: Die Temperaturen liegen meist zwischen 40–60 °C, also deutlich niedriger als in einer Sauna oder Dampfkabine.
• Wirkung: Infrarotstrahlung dringt tief in die Haut ein und kann Muskelverspannungen lösen sowie die Blutzirkulation fördern. Da die Luft weniger heiß ist, ist die Atmung leichter.
• Luftfeuchtigkeit: Die Luft bleibt relativ trocken, da keine Dampfbildung stattfindet.
• Einsatzbereich: Ideal für Personen, die empfindlich auf hohe Temperaturen reagieren oder tiefer in die Muskulatur und Gelenke eindringende Wärme bevorzugen.

2. Sauna:
• Wärmequelle: In einer klassischen Sauna wird die Luft durch einen Saunaofen auf hohe Temperaturen erhitzt. Oft wird zusätzlich Wasser auf heiße Steine gegossen, um die Luftfeuchtigkeit zu erhöhen.
• Temperatur: Typischerweise 80–100 °C.
• Wirkung: Die hohe Temperatur sorgt für starkes Schwitzen, was die Haut reinigt, den Kreislauf anregt und Entgiftung fördert. Es wird eine eher oberflächliche Wirkung erzielt, da die Wärme vor allem auf die Haut wirkt.
• Luftfeuchtigkeit: In der Finnischen Sauna ist die Luftfeuchtigkeit eher gering (ca. 10–20 %), in der sogenannten „Dampfsauna" kann sie jedoch höher sein, wenn Wasser auf die heißen Steine gegossen wird.
• Einsatzbereich: Fördert die allgemeine Entspannung, das Wohlbefinden und die Kreislauffunktion.

3. Dampfkabine:
• Wärmequelle: In einer Dampfkabine wird Wasser erhitzt, um Dampf zu erzeugen, der die Luftfeuchtigkeit stark erhöht.
• Temperatur: Die Temperaturen sind relativ niedrig, zwischen 40–50 °C, aber aufgrund der hohen Luftfeuchtigkeit wird der Wärmeempfinden intensiviert.
• Wirkung: Der heiße Dampf öffnet die Poren der Haut und wirkt beruhigend. Die Luftfeuchtigkeit sorgt für eine angenehme, weiche Wärme, die vor allem die Atemwege unterstützt und die Haut intensiv pflegt.
• Luftfeuchtigkeit: Sehr hoch, 100 % Luftfeuchtigkeit.
• Einsatzbereich: Ideal für Hautpflege, Atemwegserkrankungen oder einfach zur tiefen Entspannung.

Zusammenfassung:
• Infrarotkabine: Direktes Eindringen der Wärme in den Körper, niedrige Temperaturen, trockene Luft.
• Sauna: Hohe Temperaturen, trocken oder feucht je nach Methode, starkes Schwitzen.
• Dampfkabine: Niedrigere Temperaturen, hohe Luftfeuchtigkeit, ideal für Hautpflege und Atemwege.
Jede dieser Optionen hat ihre eigenen gesundheitlichen Vorteile. Im Endeffekt muss jeder Anwender entscheiden, für welche Vorzüge es sich entscheiden möchte.
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